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Valen-Tina

Wie gesagt habe ich mich gestern als Valentina betätigt. Gemäß dieser neumodischen Tradition (ihr bemerkt die Ironie?) des Valentinstages. Sogar google hatte ein wunderhübsches Gimmick für Verliebte auf Lager, und der Firmenschriftzug würde zu einem interaktiven Minifilm über die Leiden und Freuden eines verliebten Knaben. Schade, der Film ist weg, der Valentinstag ist vorbei.

Ebenso vergangen ist dieser zuckersüße Kuchen, den ich meinem Schatz gebacken hatte:


Ja, ich bin nicht die beste Bäckerin, und wäre die Packung mit dem Himbeerguß nicht beim Auftragen geplatzt, der Guß im Außenbereich wäre üppiger ausgefallen. So mussten ein Hauch von Puderzucker das Werk retten und mein Mann hat nichts bemerkt. War auch sehr lecker, das Herz.

Hauptattraktion meines V-Days waren aber die Kleinigkeiten aus dem Fanshop seines allerliebsten Fußballvereins. Zwar wurde mir vom onlineshop zum Teil das falsche Zeug zugeschickt-grrrr- aber das Beste wurde korrekt geliefert: Die Bettwäsche. Mein Mann droht mir seit 8 (!) Jahren damit, diese Bettwäsche zu kaufen wenn Schalke Meister wird. Und weil sie es einfach nicht hinbekommen war ich diese unerträgliche Spannung jetzt leid, und habe meinen Schatz zum Valentinstag mit neuer Bettwäsche beglückt. 

Seit gestern schlafen wir also in blau-weiß. Einen link zum Produkt habe ich leider nicht, unsere Bettwäsche ist jetzt ausverkauft. Aber es sind Blümchen drauf.

A propos Blümchen: Ebenso wie Muttertag wird der Valentinstag in der Hauptsache von Süßwarenherstellern und Blumenläden unterstützt. Ich fühle mich mal wieder genervt, angesichts solch schamloser Vermarktung althergebrachter Sitten. Ja, ich habe Blümchen verschenkt. Aber gedruckt auf Stoff, und dem FC Schalke etwas Gutes getan, sowie meinem Mann. Die Vermarktung kann mich mal! (Die Bettwäsche hätte ich irgendwann sowieso gekauft)

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