Direkt zum Hauptbereich

Nur fliegen ist schöner

Also an tägliches bloggen kann man sich gewöhnen. Und in den letzten Tagen habe ich auch wieder mehr Musterkarten produziert als ich hier unterbringen kann, doch zu eurem Glück hat sich der Akku meiner Digicam verabschiedet, ich warte auf Ersatz.

Die netten putzigen Stempelkarten müssen nun warten, bis ich sie knipsen kann. Darum habe ich heute eigens eine Karte für eine Challenge gemacht, die ich unter den Scanner legen kann.

Und das kam so: Gestern habe ich mich mit neuen Stempel-Mädels getroffen. Und dabei die allerschönsten Bastelsachen gesehen: Stanzen, Stempel, Superkleber. Na ja, und ich habe die Stunden gezählt, bis mein Stempelladen vor Ort seine Türen öffnet, denn ich hatte großen Bedarf. Nach Stanzen, Stempeln, Superkleber. Ok, nicht nach Stempeln, aber ich brauchte ganz dringend hübsches Papier und was zum verzieren meiner Karten. Darum habe ich nun eine neue Martha Stewart Stanze (unten auf der Karte) und eine Prägeschablone für Pünktchenhintergründe. Heike ist schuld. Glaube ich.

Und weil Pünktchen grade so gut zu dem Thema ihres Challengeblogs passen, hier mein Beitrag für Paperminutes-Polka Dots.

Um mich an Heike, der Verführerin zu rächen, wird die Karte zuckersüß und niedlich. Das kann sie nämlich nicht leiden. :-P

 
Heute nur ein oller Scan, demnächst wieder hübsche unscharfe Bilder. Und zur Abwechselung habe ich meiner Zwölf...äh...Elfe mal dunkes Haar verpasst. Nun sieht sie fast so hübsch aus wie ich.

Das Kleid besteht aus Papier Piecing. Dazu habe ich die Elfe erneut auf lila Papier ausgedruckt, soweit könntet ihr euch das auch denken. Dann aber unterhalb der Corsage mit dem Cutter aufgeschnitten, um das ausgeschnittene Kleid (oben habe ich noch was drangelassen) UNTER die Corsage schieben zu können. So steht diese auf der Karte dreidimensional ab, was der Scan leider nicht rüberbringt, der Scanner drückt halt alles platt.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Dänemark, bis bald

War das schon eine Woche? In sieben Tagen wurde die Erde erschaffen. Sagt man. Meine kleine Truppe hat ein sehr ähnliches Gefühl, und kehrt nicht so zurück, wie wir vor 7 Tagen zu Dir aufgebrochen sind. Wir haben unzählige Gespräche geführt, Menschen getroffen, Ratschläge bekommen, Fragen gestellt, Häuser angeschaut. Uns darin verliebt, darüber geschlafen und eine neue Liebe gefunden. Und noch eine, und noch eine.  Das Meer gesehen. Im Osten und im Westen, dennoch Nordsee genannt. Watt, Wellen, Wunder. Schlösser, Burgen, eine Villa, reetgedeckte Träume die zum Greifen nah geworden sind.  Ist das alles wirklich passiert? Oder habe ich Dich geträumt?  Nach diesem Traum, in dem wir die Welt neu erschaffen haben, müssen wir aufwachen. Nach Hause fahren. Doch wie es bei wunderschönen Träumen so ist, versuchen wir uns zu erinnern. Und, was bei nächtlichen Träumen unmöglich ist, wieder darin einzutauchen. Wie? Die Brücken in der alten Heimat abbauen. Stein für Stein. Es mag lang...

Dänemark, wie soll ich mich entscheiden?

Die Idee, nach Dänemark umzuziehen ist nun schon etwas älter. Ich erinnere mich nicht mehr, ob es ein Zufall war, aber ich habe nach Immobilien im Norden gesucht und entdeckt, dass ich in DK eine bessere Immobilie für's gleiche Geld bekommen kann.  Ich habe mich lange gefragt, wie das sein kann. Und auch bereits einige Antworten bekommen, die ich bewerten werde, so bald ich es geschafft habe, hier zu leben.  Nach diesem ersten Moment gab es viele Monate der Suche und ersten ernsthaften Überlegungen, gepaart mit der Planung eines Urlaubs nahe der Grenze, um Häuser auf beiden Seiten der gedachten Linie anzuschauen.  Unser Startpunkt lag ca 1km hinter einem historischen Grenzstein. Ich sitze gerade hinter einem der Fenster und tippe diese Zeilen. Wir sind nun 4 Tage in einigen Häusern gewesen. Wir haben so viele nette Menschen kennengelernt. Die Zeit verging wie im Zeitraffer.  Was lange, lange nur ein Gedanke war, hat hier innerhalb kürzester Zeit in eine u...

Heimat ist auch schön, aber.....

Eigentlich habe ich ja Glück: Ich wurde in eine "Wohn- und Schlafstadt" geboren. Und es hat hier viele Millionäre. Leider kenne ich keinen davon, und falls doch, hat er oder sie mir noch nichts von den Millionen erzählt. Die Gegend ist hübsch, ländlich und doch ist man in 20 Minuten sowohl in Köln als auch in Düsseldorf (rein rechnerisch, bis zur Stadtgrenze und ohne Stau!). Trotzdem... Wir kratzen an den Ballungsgebieten und was Ruhe und Landleben wirklich bedeuten habe ich erst spät im Leben durch Urlaube kennengelernt.  Hier ist es voll. Je mehr Menschen sich auf einer Stelle knubbeln, um so unleidlicher können sie werden.  Konzepte, in denen sich Firmen in ländlichen Gegenden ansiedeln, gibt es zwar aber ich kenne kein einziges Beispiel. Die Vorteile liegen auf der Hand: Durch die günstigeren Immobilienpreise können Mitarbeiter sich ein Heim leisten und Familien gründen, was sie wiederum an Ort und Firma binden kann. Win win.  So macht das hier niemand. Wie auch, wenn...