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Mein (B)Engelchen

Ich hatte ja neulich die Bat Cat gezeigt, ein Überbleibsel aus meiner Zeit als Buchautorin. Die kleine Schwester hatte ich - so wie die Bat Cat - total vergessen, bis Yvonne (schnorpel.net) von genau der gleichen Idee erzählte.

Nicht exakt der gleichen Idee, aber dem gleichen Prinzip: Einer Wendepuppe. Meine Tochter hatte damals Anfang der 90er eine Puppe, die aussah wie eine Oma. Mit Stoffhäubchen und Spitzenkleid. Nahm man sie in die Hand, dann fühlte sie sich unterm Rock merkwürdig an, irgendwie knubbelig.

Wenn man unter Oma´s Rock nachschaute, was da denn so knubbelig ist, kam der böse Wolf zum Vorschein. Man konnte den Rock komplett wenden, und sah dann nur noch den Wolf im Spitzenkleid. Geniale Idee! Damals habe ich im Traum nicht dran gedacht, sowas selbst zu machen. Bis ich Stoffpuppen entwerfen sollte.

Das Prinzip einer Puppe, die unter einem Kleid oder Rock zwei Gegensätze in sich vereint, ließe sich natürlich noch ausweiten. Und weil Bärbel niemalsnicht was nachmacht, habe ich statt Oma/Wolf eine Puppe Engel/Teufel genäht.


Im Nachhinein muss ich zugeben, dass der Engel (klickt aufs obere Bild für gross) mehr wie ein Mädchen mit großen Ohren aussieht. Aber es macht Spaß zu sehen, was unter dem Röckchen ist.....


Ohh ohhhh... was sehe ich da? Ein Teufel!
Ja, ich bin genial. Ich weiß, ich weiß. Mag sein ein Teufel hat kein Röckchen an, aber das nenne ich in dem Fall künstlerische Freiheit. Außerdem... wer sagt dass der Teufel keine femininen Züge hat? Genau.

Im Rückblick finde ich die Puppe- so wie Bad Cat- doof. Gut dass sie nicht für das Buch genommen wurden. Trotzdem juckt es mich extremst, diese Grundidee gut/böse weiter durchzuspielen und zu verbessern. Mal sehen, was Yvonne draus macht. Und ob ich das Thema nochmal aufgreife.

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