Direkt zum Hauptbereich

Tomaten-Tragödie

Ich hatte ja neulich schon mal berichtet, wie schlimm es dieses Jahr meine Tomaten getroffen hat. Ich werde das Gefühl nicht los, dass wirklich jeder Regenschauer das Ausmaß der Braunfäule verschlimmert.

Haben wir mal 1-2 Tage Sonnenschein reifen die noch grünen Tomaten weiter, regnet es wieder auf meine Schätzchen faulen sie schneller als ich gucken kann.

Am Wochenende sah meine "Feuerwerk"-Tomate noch so aus:


Einen Tag später, nach Sturm und Regen war die obere aufgeplatzt (was noch zu verkraften wäre) und aus der unteren wurde ein brauner Matsch. Die schöne dicke rote habe ich genüßlich verspeist (nicht ohne Samen für´s nächste Jahr zu stibitzen) und der braune Matsch wanderte auf den Notfall-Haufen.

Dieser Haufen sieht so aus:


Alles faul, matschig, braun. Ein Trauerspiel. Auf den Kompost kann das nicht, dann ist die Fäule für das nächste Jahr vorprogrammiert, oder ich benutze meine Komposterde nicht für Nachtschattengewächse... ein No Go.

Noch ein Bild von der Braunfäule, falls jemand das sehen will:

Das arme Tomatenkind vorne hat schon einen großen braunen Fleck. Einen Tag später ist die halbe Tomate braun.

Ich hatte gehofft noch ein paar Tomaten retten zu können, aber nach jedem Regentropfen sind wieder neue Früchte hinüber.



So, genug gejammert. Geteiltes Leid ist halbes Leid- ich habe von vielen anderen gehört denen es momentan genauso geht. Vor und in dem Gewächshaus. Ich glaube nächstes Jahr kaufe ich meine Tomaten wieder im Supermarkt.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Dänemark, bis bald

War das schon eine Woche? In sieben Tagen wurde die Erde erschaffen. Sagt man. Meine kleine Truppe hat ein sehr ähnliches Gefühl, und kehrt nicht so zurück, wie wir vor 7 Tagen zu Dir aufgebrochen sind. Wir haben unzählige Gespräche geführt, Menschen getroffen, Ratschläge bekommen, Fragen gestellt, Häuser angeschaut. Uns darin verliebt, darüber geschlafen und eine neue Liebe gefunden. Und noch eine, und noch eine.  Das Meer gesehen. Im Osten und im Westen, dennoch Nordsee genannt. Watt, Wellen, Wunder. Schlösser, Burgen, eine Villa, reetgedeckte Träume die zum Greifen nah geworden sind.  Ist das alles wirklich passiert? Oder habe ich Dich geträumt?  Nach diesem Traum, in dem wir die Welt neu erschaffen haben, müssen wir aufwachen. Nach Hause fahren. Doch wie es bei wunderschönen Träumen so ist, versuchen wir uns zu erinnern. Und, was bei nächtlichen Träumen unmöglich ist, wieder darin einzutauchen. Wie? Die Brücken in der alten Heimat abbauen. Stein für Stein. Es mag lang...

Grußkarten mit 3D Druck

Obwohl bloggen auf Blogspot so einfach wie Fahrradfahren, hab ich mich wieder eine Weile nicht aufs Rad geschwungen. Pfui Bärbel! Zu Erzählen gibt es immer genug, aber manchmal vergisst man es einfach. Auch mein geliebter YouTube Kanal lag brach diesen Sommer. Wie so unendlich vielen anderen Creators bin ich zum 1000Mal in die Perfektions-Falle getappt. Wenn es nicht richtig gut wird, macht man es nicht. Es soll alles perfekt sein. Klar, der Zuschauer oder Leser wird Perfektion mögen, und bekommt sie auch an jeder Ecke geboten. Doch mir selbst geht es immer öfter so, daß ich das Unperfekte mag und feiern kann. Ganz allgemein spüre ich, die hohlen Trends der letzten Jahrzehnte werden den Menschen langweilig. Weil vieles daran nicht echt ist. Mit KI wird das wohl noch schlimmer werden. Obschon ich vieles an KI sehr mag (Hallo Gemini ) bringt sie auch riesige Probleme mit sich. So ist der Mensch: Immer erstmal ins Wasser springen, und dann schauen ob man schwimmen kann. Aber was lehrt u...

Dänemark, wie soll ich mich entscheiden?

Die Idee, nach Dänemark umzuziehen ist nun schon etwas älter. Ich erinnere mich nicht mehr, ob es ein Zufall war, aber ich habe nach Immobilien im Norden gesucht und entdeckt, dass ich in DK eine bessere Immobilie für's gleiche Geld bekommen kann.  Ich habe mich lange gefragt, wie das sein kann. Und auch bereits einige Antworten bekommen, die ich bewerten werde, so bald ich es geschafft habe, hier zu leben.  Nach diesem ersten Moment gab es viele Monate der Suche und ersten ernsthaften Überlegungen, gepaart mit der Planung eines Urlaubs nahe der Grenze, um Häuser auf beiden Seiten der gedachten Linie anzuschauen.  Unser Startpunkt lag ca 1km hinter einem historischen Grenzstein. Ich sitze gerade hinter einem der Fenster und tippe diese Zeilen. Wir sind nun 4 Tage in einigen Häusern gewesen. Wir haben so viele nette Menschen kennengelernt. Die Zeit verging wie im Zeitraffer.  Was lange, lange nur ein Gedanke war, hat hier innerhalb kürzester Zeit in eine u...