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Muttertag Minigarten

In diesem Jahr habe ich wochenlang überlegt, was ich meiner Mutter zum Muttertag basteln soll. Ich habe Herzen aus Pappe, Plastik und Styropor gehortet, aber die zündende Idee war nicht dabei. In Anlehnung an mein liebstes Muttertagsgeschenk vor drei Jahren (guckst Du hier) plante ich dann ein eigenes Blumenarrangement zu pflanzen. Als Kräuterfan habe ich fleissig eingekauft: Petersilie, Thymian, Zitronenthymian und ein paar Zierblumen als Füller. Ich hatte vor, die alte Regel bei  der Gestaltung von Staudenbeeten oder einer dekorativen Kübelpflanzung zu befolgen: Hinten groß, vorne klein. Insgesamt war die Idee aber immer noch nicht der Knaller. Bis vor einigen Tagen bei einem Besuch bei meiner Mami ein altes Foto aus ihrer Schatztruhe fiel. Es zeigte Bärbel mit zwei. Herzallerliebst und mit fröhlichem Lachen (das Lachen hab ich heute noch). Beim Pflanzen heute kam mir dann die Idee: Ich plane und pflanze seit Jahren diverse Miniaturgärten, bastle Deko und sammle Elfenfiguren. Aber ...

Green Smoothie und Naturgärten

  Es ist nicht schwer zu erraten, was der Titel meines heutigen Artikels bedeutet: Grüne (green) Smoothies (geschredderte Pflanzenteile) sind aus Obst und Gemüse gemacht, und die kommen aus dem Garten. Als erklärter Feind von blinden Trends und mainstream (das was alle machen, egal ob es Sinn ergibt oder nicht) hätte ich nie und nimmer einen Smoothie in die Hand genommen. Ich fand die Idee, gute Nahrung wie knackige Äpfel, schmackhaften Salat oder roh kaum genießbare Gemüsesorten durch den Mixer zu jagen und als New Age Food zu vermarkten, extrem albern. Albern, wie gesagt. Das änderte sich für mich innerhalb einer einzigen Minute. Es war ein sonniger Tag im September des Jahres 2015, als ich den ersten Hochleistungsmixer sah. Ich war auf einem Bloggerevent meiner lieben Freundin Zizy Ziegler, der Blogoase. Wir trafen uns, um gemeinsam Mixed Media zu machen. Sonntagmorgen kam ein Gast, der uns das Thema Smoothies erklären wollte. Aus purer Höflichkeit bin ich nicht geflüchtet. Zum...

Herzlichen Glückwunsch und Ausblick

Das war ein wilder Ritt! Mein eigener Blog-Rückblick hat mir selbst viele Einblicke in eigenes Schaffen gegeben. Normalerweise pendle ich ziellos mit einer unüberschaubaren Menge an wirren Ideen im Kopf durchs Leben. Dass ich mich als kreativ bezeichne ist nicht auf meinem Mist gewachsen: Es wurde mir wieder und wieder gesagt. Mittlerweile denke ich, jeder ist kreativ auf seine eigene Art und Weise, und meine eigene, chaotische Art hat auch ihre Nachteile: Ich weiss heute nicht mehr, was ich gestern gemacht habe. Die 10jährige Blogrückschau war eine wunderbare Gelegenheit, mein Chaos zu ordnen. Dass ihr mich dabei begleitet habt, macht mich dankbar und froh. DANKE! Am heutigen Sonntag nach Ostern habe ich es mir mit euren Zusendungen gemütlich gemacht. Bei dem tollen Preis- einem prall gefüllten Goodiekorb mit tollen Bastelsachen plus einem schönen Mittalterkleid- hatte ich mit Millionen von Teilnehmern gerechnet, und eigens dafür eine emailadresse eingerichtet. Es kamen neun Lösungsm...

Photo easter ornament

Die Deutsche Anleitung findet ihr auch hier: http://www.handmadekultur.de/projekte/osterdekoration-mit-stammbaum_146670 Have you ever thought about making a familytree for easter? Now it’s time to make your own with style for your easter decoration. All you need is tattoo transfer foil. I used the „printable tattoo paper“ from Silhouette, a worldwide known manufacturer of plotting machines and software. The paper should be available wherever you can buy the products. You can also use tattoo papers meant for your inkjet or laser printer, please check manufacturers instructions. To prepare your easter tattoos, choose your favourite family pictures, try to use a vignette effect at the edges of your images. For my eggs, I turned the photos into black and white, I like the elegant style of my monochrome ornaments. After printing, follow the instructions given with your chosen paper. One thing you always have to keep in mind: All transfer and tattoo papers need a mirrored im...

Bloggeburtstag – Tag 10 – das Jahr 2015

  Das Jahr 2015 war ja irgendwie erst gestern. Verglichen mit den anderen 9 Blogjahren war dieses der absolute Höhepunkt. Ich wusste worüber ich bloggen soll, habe unglaublich interessante Leute kennengelernt und Dinge getan. Kurzum, das Jahr war schlicht perfekt. Ich bin versucht zu sagen, besser kann es nicht werden und ich sollte aufhören, wenn es am besten schmeckt. Mein 2015 war magisch: Ich durfte Kurse geben. Vor einer großen Runde von zeitweise über 20 Teilnehmern. Ich habe mir fast in die Hose gemacht vor Angst, aber gleichzeitig ist es für mich das Allergrößte, wenn ich Kurse geben darf. Ich bin so dankbar, dass ich das 2015 gleich mehrfach tun durfte. Anfang des Jahres habe ich für Marabu Mixed Media Kurse gegeben, die Firma hatte im Januar ein komplett neues Produktkonzept angeboten, und neue Produkte entwickelt. Diese durfte ich testen, damit spielen, dann anderen zeigen was man damit alles tun kann. Die Meerjungsfrau im Bild ganz oben entstand als Übung mit möglichst...

Bloggeburtstag – Tag 9 – das Jahr 2014

2014: So langsam nähern wir uns dem Blog, so wie es heute ist. Ich kaufe 2014 meine Domain, baerbelborn.com, gehe zurück zu wordpress, habe eine gute Kamera, neue Objektive, arbeite mich in die Welt der Smartphones ein. Ich werde in Designteams aufgenommen, von denen ich bisher nur zu träumen wagte. Firmen und VIPs, die ich bereits mein ganzes Künstlerleben lang kenne und schätze, kennen meinen Namen. Kann das Leben besser werden? Dennoch gibt es glaube ich etwas, was alle Bloggern gemeinsam haben: Die ewige Frage „Warum mache ich das?“ und „Mache ich es gut genug?“ Die ewigen Selbstzweifel und Selbstkritik. Die hat wohl jeder mal. (Außer Machos, die finden sich immer toll.) Bloggern geht es da nicht anders. Man rackert sich die Keyboardfinger wund, um planmäßig sensationallen Content zu erzeugen. Und egal wie gut und genial man das macht, das Nachbarblog macht es besser. Mehr. Öfter. Mir fällt der Vergleich zu dem Gras ein, das in der Ferne immer grüner ist. Di...

Bloggeburtstag – Tag 8 – das Jahr 2013

  Das Jahr 2013 brachte zwei fundamentale Wendungen im Leben der Bärbel: Designteams & Enkel . Jede Mutter wird sich an den Tag erinnern, an dem sie zur Mama wurde. Vorher war man das Kind seiner Eltern, fühlte sich oft in der Opposition und unverstanden, und von einer Minute auf die andere wechselt man die Seiten. Und geht nie wieder zurück. Mit dem Omawerden ist es ein wenig anders: Das eigene Kind wechselt die Seiten. Ich habe lange darauf gewartet. Als meine Tochter als pubertierendes Nervenbündel mein Mutterleben nicht nur schwer, sondern auch erneut unverstanden machte, fing das Warten an. Bis sie selbst Mama wurde. Dieser wunderbarste Moment von allen hat sie auf meine Seite gebracht, endlich. Natürlich macht sie alles anders, besser und klüger als ich. Schliesslich ist sie meine Tochter und ich bewundere sie sehr. Nun kann sie endlich verstehen, warum Kinder nicht alles dürfen. Vor allem aber: Warum niemand, wirklich niemand auf der ganzen weiten Welt einen Menschen li...