Direkt zum Hauptbereich

Weihnachtselfen-Werkstatt 2012

Ja, ist denn schon wieder Weihnachten? Als Ungläubige dürfte ich das eigentlich nicht feiern, doch da dies der einzige Tag im Jahr ist, wo die Familie sich aus Pflichtbewusstsein an einem Ort versammelt, mache ich das Spielchen mit. Ich möchte die jährliche Zusammenkunft um keinen Preis der Welt missen!

Dieses Jahr werden die Großeltern wieder mit Selbstgebasteltem beglückt. Ja, auch jenseits der 50 kann man seinen Eltern und Schwiegereltern noch etwas basteln! Ich finde es immer und auf jeden Fall schöner, wenn man seinen Lieben Zeit opfert, anstatt Geld und Krempel. Aber das mag jeder sehen wie er will.

Das beste Geschenk, wenn man Kinder unter...sagen wir 14 hat, sind Fotos. Kleine Blagen sind immer ein dankbares Motiv, und die Großeltern freuen sich. Werden die Kids größer, kann es sein sie werden kritischer, welche Portraits von ihnen die Runde machen, also Obacht: Ein in der Nase bohrender 14jähriger könnte sauer werden, wenn man sein dieses Bild verschenkt, der 3jährige merkt das garnicht.

Dieses Jahr habe ich ein cooles Foto meines Jüngsten parat, das er selbst für facebook haben wollte, somit ist das Bild also offiziell abgesegnet. (Wenn mir jemand vor 10 Jahren erzählt hätte, dass 13jährige sich in sozialen Netzwerken tummeln.....)

Da ich gern einen persönlichen Touch hinzufüge, habe ich wieder einmal meine Stempelkiste bemüht. Mit der Hinterglastechnik, die ich so heiß und innig liebe, wurde ein billiger Glasbildhalter gepimpt. Leider hatte ich keine Motive zur Hand, die zu dem supercoolen Image meines Sohnes passen, aber so lange sein Foto nicht auf facebook mit Blümchen und Blättern verziert wird hat er nicht viel mitzureden.

Dieses Jahr produziert meine Weihnachtselfenwerkstatt also Bilderrahmen. Vielleicht ist das auch für Nicht-Stempler eine kleine Anregung. Es müssen ja keine Blümchen sein, mit denen man einen Bilderrahmen aufpeppt.

Die Anleitung findet ihr hier: http://fairysale.blogspot.de/2012/12/gestempelter-bilderrahmen.html



Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Dänemark, bis bald

War das schon eine Woche? In sieben Tagen wurde die Erde erschaffen. Sagt man. Meine kleine Truppe hat ein sehr ähnliches Gefühl, und kehrt nicht so zurück, wie wir vor 7 Tagen zu Dir aufgebrochen sind. Wir haben unzählige Gespräche geführt, Menschen getroffen, Ratschläge bekommen, Fragen gestellt, Häuser angeschaut. Uns darin verliebt, darüber geschlafen und eine neue Liebe gefunden. Und noch eine, und noch eine.  Das Meer gesehen. Im Osten und im Westen, dennoch Nordsee genannt. Watt, Wellen, Wunder. Schlösser, Burgen, eine Villa, reetgedeckte Träume die zum Greifen nah geworden sind.  Ist das alles wirklich passiert? Oder habe ich Dich geträumt?  Nach diesem Traum, in dem wir die Welt neu erschaffen haben, müssen wir aufwachen. Nach Hause fahren. Doch wie es bei wunderschönen Träumen so ist, versuchen wir uns zu erinnern. Und, was bei nächtlichen Träumen unmöglich ist, wieder darin einzutauchen. Wie? Die Brücken in der alten Heimat abbauen. Stein für Stein. Es mag lang...

Dänemark, wie soll ich mich entscheiden?

Die Idee, nach Dänemark umzuziehen ist nun schon etwas älter. Ich erinnere mich nicht mehr, ob es ein Zufall war, aber ich habe nach Immobilien im Norden gesucht und entdeckt, dass ich in DK eine bessere Immobilie für's gleiche Geld bekommen kann.  Ich habe mich lange gefragt, wie das sein kann. Und auch bereits einige Antworten bekommen, die ich bewerten werde, so bald ich es geschafft habe, hier zu leben.  Nach diesem ersten Moment gab es viele Monate der Suche und ersten ernsthaften Überlegungen, gepaart mit der Planung eines Urlaubs nahe der Grenze, um Häuser auf beiden Seiten der gedachten Linie anzuschauen.  Unser Startpunkt lag ca 1km hinter einem historischen Grenzstein. Ich sitze gerade hinter einem der Fenster und tippe diese Zeilen. Wir sind nun 4 Tage in einigen Häusern gewesen. Wir haben so viele nette Menschen kennengelernt. Die Zeit verging wie im Zeitraffer.  Was lange, lange nur ein Gedanke war, hat hier innerhalb kürzester Zeit in eine u...

Heimat ist auch schön, aber.....

Eigentlich habe ich ja Glück: Ich wurde in eine "Wohn- und Schlafstadt" geboren. Und es hat hier viele Millionäre. Leider kenne ich keinen davon, und falls doch, hat er oder sie mir noch nichts von den Millionen erzählt. Die Gegend ist hübsch, ländlich und doch ist man in 20 Minuten sowohl in Köln als auch in Düsseldorf (rein rechnerisch, bis zur Stadtgrenze und ohne Stau!). Trotzdem... Wir kratzen an den Ballungsgebieten und was Ruhe und Landleben wirklich bedeuten habe ich erst spät im Leben durch Urlaube kennengelernt.  Hier ist es voll. Je mehr Menschen sich auf einer Stelle knubbeln, um so unleidlicher können sie werden.  Konzepte, in denen sich Firmen in ländlichen Gegenden ansiedeln, gibt es zwar aber ich kenne kein einziges Beispiel. Die Vorteile liegen auf der Hand: Durch die günstigeren Immobilienpreise können Mitarbeiter sich ein Heim leisten und Familien gründen, was sie wiederum an Ort und Firma binden kann. Win win.  So macht das hier niemand. Wie auch, wenn...