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Die ersten Blümchen

Für weniger BlaBla runterscrollen ;-)

Ich bin mal wieder hin- und hergerissen. Ich habe ´ne Menge Hobbys, und möchte am liebsten alle gleichzeitig machen. Das geht natürlich nicht, aber wenn ich dann alle paar Wochen ein anderes Hobby hier im blog beschreibe, ist das nur für mich interessant.

Als ich 2006 mit dem bloggen anfing, habe ich das nur für mich gemacht, und eine Handvoll Freunde. Mittlerweile ist das bloggen ja geradezu zu einem Industriezweig geworden, keine Firma mehr ohne blog. Die Sinnhaftigkeit dessen mag mal dahingestellt bleiben, aber jeder Blogger ist sich im Klaren, dass früher oder später Leute auf seinem virtuellen Tagebuch landen, die nach Information oder Inspiration zu einem bestimmten Thema suchen.   ......weiterlesen =>



Darum sind blogs eigentlich nur sinnvoll, wenn man sich auf ein eng begrenztes Thema beschränkt, ODER wirklich nur zum Selbstzweck bloggt. Da ich ein gerüttelt Maß an Eitelkeit besitze, blogge ich schon lange auch für andere. Mag sein ich habe auch schon mal was anderes erzählt, aber grade da liegt der Zwiespalt: Wie wichtig sind mir die Leser?

Wie ich schon einmal berichtet hatte, war ich von den anfänglichen Resonanz auf mein Nähblog - damals noch bei Burda - überrascht. Wildfremde Leute haben Ideen übernommen oder eigene Erfahrungen mit meinen verglichen. Man merkt mit der Zeit, dass man nicht einfach jeden unreflektierten Unsinn ins Blog schreiben darf, denn andere könnten es für bare Münze nehmen und sich danach richten.

Nach wie vor schreibe ich Vieles, das man wirklich nicht so ganz ernst nehmen sollte. Trotzdem versuche ich Fakten immer online abzugleichen, Quellen werden verlinkt, und falls möglich weitere Inspirationsquellen geliefert (siehe auch meine linklisten in der Seitenleiste).

Und ich habe es aufgegeben, für jedes meiner Hobbys ein eigenes blog zu führen. Das ist zwar für Leser sinnvoll, aber die Arbeit würde jedes vernünftige Maß übersteigen, denn blogs wollen gefüttert werden, und bei meiner Menge an Hobbys hätte ich eine Menge Mäuler zu stopfen. Also ist dieses blog ein Kompromiss, der mich bei fast jedem Eintrag in den alten Zwiespalt stürzt: Was ich heute schreibe, mag für 5 Leute interessant sein, aber für 20 andere nicht. Anders geht es nun mal nicht.

Anlass meines heutigen Grübelspielchens war eine neue Gruppe, die gestern in facebook begründet wurde:
https://www.facebook.com/groups/379631078716144/

Dort treffen sich alle, die Handarbeitsblogs haben oder suchen. Logisch, dass ich da mitmischen muss. Aber wo sind die Handarbeiten in meinem blog? Ich habe die Sortierung der "(blog)labels" immer wieder umgestellt. Und war gestern selbst erstaunt, dass ich meine eigenen Handarbeiten nicht mehr wiederfinde.

Das muss besser werden. Wenn ich schon kein reines Stempel-Häkel-Näh-Beauty-Blog führen kann, sondern alles nach Lust und Laune mische, dann muss man wenigstens diese Themen schnell und einfach finden können.

Heute blogge ich- mal wieder- ein Nageldesign. Stichwort/Label "Beauty". Sorry an alle Stempler, Bastler, Schneider und Häkler.


Die ersten Blümchen

Heute mussten die Schmetterlinge auf den Nägeln weichen, das herausgewachsene Design sah wirklich nicht mehr schön aus.

Da ich mit Nagel-Tattoos so gute Erfahrungen gemacht habe, habe ich mir heute hübsche Blumen für die Nägel ausgesucht. Als Grundierung hatte ich einen weißen Lack von Essence ausgewählt, der aber leider so dünn war, dass ich ganze drei (!) Lagen auftragen musste, die dann auch noch sehr unregelmäßig blieben. Darauf kam ein Jolfin Tattoo mit Rosen. Einen preiswerten Bastelpinsel habe ich so zurechtgestutzt, dass ich mit diversen grünen Lacken kleine Blätter als Ergänzung der Sticker aufgemalt habe.
Auch hier hatte ich wieder das alte Problem: So winzige Flächen anzumalen, dazu noch die eigene Hand, das bekomme ich auch nach monatelangem Üben noch nicht so ganz hin.
Außerdem waren alle Lacke zum Malen der Details zu dünn. Was als Lack auf der ganzen Nagelfläche schön deckt, ist auf kleinstem Raum immer noch zu dünnflüssig. Vielleicht probiere ich das nächste Mal, den Lack vorher auf einem Teller etwas antrocknen zu lassen, damit er dickflüssiger wird.
Außerdem komme ich um die Anschaffung besserer Pinsel nicht herum, aber das sagte ich ja bereits. Was aber nun die Auswahl geeigneter Pinsel angeht bin ich etwas ratlos. Als Laie und Hobby-Nailartist kommt man an solch spezielle Materialien schwer heran. Online wird Vieles angeboten, aber welches Arbeitsmaterial braucht man für welche Technik?
Hier stoße ich- mal wieder- an die Grenzen der online verfügbaren Information. Es gibt Wissen, vor allem Know How im praktischen Bereich, also der Anwendung von Techniken, das man nur durch Bilder, Texte und Videos nicht lernen kann. Man muss das "anfassen" und aus unmittelbarer Nähe sehen.

Was soll´s. Da ich keine Ausbildung zur Nagelkünstlerin machen will, spiel ich halt rum. Auch wenn ich viele Fehler mache. Ich finde, es sieht schlampig aus. :-(




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