Direkt zum Hauptbereich

bunt, bunter, am buntesten

Je oller, je doller. Seit ich 50 bin, ist mir sowieso vieles egal, also kann ich auch Makeup kaufen, dass ich vor 10 Jahren noch als Karnevalsschminke benutzt hätte.

Bereits im Dezember konnte ich im KIKO shop in Köln diese Schätzchen ergattern:


Die geöffneten Muster standen in dem gerammelt vollen Laden und sprangen mich an. Die sehr nette Verkäuferin sagte nur etwas von "Limited Edition" und schon hatte ich die Sachen im Einkaufsbeutel. Daheim ausgepackt überraschte mich der Lidschatten mit flauschigen Samtbeuteln:


Das nenne ich mal liebevoll verpackt. Über die Firma sprach ich auch ausführlich mit der netten Dame von Kiko, aber Makeup-Fans muss ich das hier nicht wiederholen. Für alle anderen nur soviel: Die Firma kommt - trotz des Klang des Namens - nicht aus Japan, sondern aus Italien und ist seit kurzem (?) in Deutschland erhältlich.

Für meinen Geschmack macht Kiko ausgefallene Sachen, aber die weniger ausgefallenen bekommt man ja in jedem Supermarkt, also sehe ich in Kiko eine schöne Bereicherung des deutschen Marktes.

Die Farben meiner Auswahl sind der Hammer:


Ich persönlich nenne das "Pfauenfarben". Unten links ist ein türkisgrün enthalten, was ich mal wieder fototechnisch schuldig bleiben muss. In dem Schminkkurs, den ich neulich machte (ich werde noch berichten), habe ich mir zeigen lassen, was ich mit lila und Co machen kann.
Außerdem sagte die Verkäuferin, dass die Farben trocken aufgetragen weniger kräftig sind, bei Naßauftrag so kräftig wie sie in der Palette erscheinen. Gut.
Ein erster Test ergab auch einen sehr dezenten Farbauftrag, allerdings ohne Primer. Ich werde weiter experimentieren wie weit man diese Farben variieren kann.

Einen Dämpfer bekam meine Freude über den Einkauf allerdings, als ich den Kajalstift auspackte. Die Farben passen zu dem Lidschatten, und wie die Verkäuferin mir mit einem Tester beweisen konnte, ist der Farbauftrag der sehr weichen Stifte satt und nach kurzer Zeit sogar wischfest. Doch leider enthielt die Verpackung nur eine "Mogelgröße". Hier Vergleichsfotos:

Links der ausgepackte Stift mit zwei verschiedenfarbigen Spitzen. Noch sieht der Stift so groß aus wie die Umverpackung vermuten lässt.  Entfernt man die Kappen, enthüllen sie den kümmerlichen Rest. Ich habe NICHT angespitzt, oder ihn benutzt als ich das Foto machte! Hier nochmal der Vergleich zwischen Verpackung und letztendlich nutzbarem Stift:

Also das finde ich eine Unverschämtheit! Nachdem ich nun auf der website von Kiko nachgeschaut habe, wurde der Preis wohl nachträglich angepasst. Leider habe ich den Bon nicht mehr, aber ich könnte schwören ich habe vor Weihnachten noch über 10 Euro bezahlt. Zur Verteidigung von Kiko online muss ich sagen, dass die Produktabbildung die enttäuschende Größe des Stiftes preisgibt:

Link zur Produktseite: http://www.kikocosmetics.com/eshop/de/product/-/productdetail/double-glam-eyeliner/KC01303031/2744781

Für 3,90 Euro (Stand 01.02.2012) will ich nix sagen. Meiner war teurer :-(

Fotos meiner geschminkten Augen muss ich schuldig bleiben. Ich bin nach wie vor mit der fototechnischen Situation sehr unzufrieden, und arbeite an der Verbesserung. Neue Lampen sind bereits gekauft und müssen nur noch installiert werden. Und dann wird es bunt. Bunter. Am Buntesten!

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Dänemark, bis bald

War das schon eine Woche? In sieben Tagen wurde die Erde erschaffen. Sagt man. Meine kleine Truppe hat ein sehr ähnliches Gefühl, und kehrt nicht so zurück, wie wir vor 7 Tagen zu Dir aufgebrochen sind. Wir haben unzählige Gespräche geführt, Menschen getroffen, Ratschläge bekommen, Fragen gestellt, Häuser angeschaut. Uns darin verliebt, darüber geschlafen und eine neue Liebe gefunden. Und noch eine, und noch eine.  Das Meer gesehen. Im Osten und im Westen, dennoch Nordsee genannt. Watt, Wellen, Wunder. Schlösser, Burgen, eine Villa, reetgedeckte Träume die zum Greifen nah geworden sind.  Ist das alles wirklich passiert? Oder habe ich Dich geträumt?  Nach diesem Traum, in dem wir die Welt neu erschaffen haben, müssen wir aufwachen. Nach Hause fahren. Doch wie es bei wunderschönen Träumen so ist, versuchen wir uns zu erinnern. Und, was bei nächtlichen Träumen unmöglich ist, wieder darin einzutauchen. Wie? Die Brücken in der alten Heimat abbauen. Stein für Stein. Es mag lang...

Dänemark, wie soll ich mich entscheiden?

Die Idee, nach Dänemark umzuziehen ist nun schon etwas älter. Ich erinnere mich nicht mehr, ob es ein Zufall war, aber ich habe nach Immobilien im Norden gesucht und entdeckt, dass ich in DK eine bessere Immobilie für's gleiche Geld bekommen kann.  Ich habe mich lange gefragt, wie das sein kann. Und auch bereits einige Antworten bekommen, die ich bewerten werde, so bald ich es geschafft habe, hier zu leben.  Nach diesem ersten Moment gab es viele Monate der Suche und ersten ernsthaften Überlegungen, gepaart mit der Planung eines Urlaubs nahe der Grenze, um Häuser auf beiden Seiten der gedachten Linie anzuschauen.  Unser Startpunkt lag ca 1km hinter einem historischen Grenzstein. Ich sitze gerade hinter einem der Fenster und tippe diese Zeilen. Wir sind nun 4 Tage in einigen Häusern gewesen. Wir haben so viele nette Menschen kennengelernt. Die Zeit verging wie im Zeitraffer.  Was lange, lange nur ein Gedanke war, hat hier innerhalb kürzester Zeit in eine u...

Heimat ist auch schön, aber.....

Eigentlich habe ich ja Glück: Ich wurde in eine "Wohn- und Schlafstadt" geboren. Und es hat hier viele Millionäre. Leider kenne ich keinen davon, und falls doch, hat er oder sie mir noch nichts von den Millionen erzählt. Die Gegend ist hübsch, ländlich und doch ist man in 20 Minuten sowohl in Köln als auch in Düsseldorf (rein rechnerisch, bis zur Stadtgrenze und ohne Stau!). Trotzdem... Wir kratzen an den Ballungsgebieten und was Ruhe und Landleben wirklich bedeuten habe ich erst spät im Leben durch Urlaube kennengelernt.  Hier ist es voll. Je mehr Menschen sich auf einer Stelle knubbeln, um so unleidlicher können sie werden.  Konzepte, in denen sich Firmen in ländlichen Gegenden ansiedeln, gibt es zwar aber ich kenne kein einziges Beispiel. Die Vorteile liegen auf der Hand: Durch die günstigeren Immobilienpreise können Mitarbeiter sich ein Heim leisten und Familien gründen, was sie wiederum an Ort und Firma binden kann. Win win.  So macht das hier niemand. Wie auch, wenn...